Schmuckmuseum Pforzheim – weltweit einzigartig

Schmuck von der Antike bis zur Gegenwart  aus allen Ländern auf rund 1.200 qm Fläche: Das Schmuckmuseum in Pforzheim ist in der Tat unique. Kein Wunder also, dass Besucher aus der ganzen Welt kommen, um die rund 2.000 Exponaten aus fünf Jahrtausenden Schmuckgeschichte zu sehen. Neben der Dauerausstellung gibt es zusätzlich 3 bis 4 Sonderausstellung im Jahr.

3 Gründe für den Besuch

Es gibt sicherlich mehr als nur 3 Gründe für einen Besuch im Schmuckmuseum. Doch diese Kriterien beschreiben wunderbar die Einzigartigkeit des Museums.

1. Faszination Vielfältigkeit

An keinem anderen Ort trifft man auf solch eine Vielfalt an Schmuckstücken aus verschiedenen Epochen: von der Antike über Barock bis in die Moderne. Außerdem erwarten die Besucher eine kunstvolle Taschenuhren-Ausstellung aus drei Jahrhunderten, sowie die Geschichte der Schmuckindustrie in Pforzheim.

2. Immer wieder Neues zu entdecken

Die wechselnden Sonderausstellungen machen das Museum auch für Stammkunden immer wieder interessant. So läuft aktuell die Ausstellung „Himmlisch – Sonne, Mond und Sterne im Schmuck“, die über 120 Werke umfasst. Rund ein Viertel davon stammt aus eigenem Museumsbestand, alle anderen Stücke sind aus dem Besitz internationale Leihgeber .

3. Mehr als nur ein Museum

  • Das Reuchlinhaus: Ein architektonisches Prachtstück

Neben der großen Schmuckausstellung zeichnet sich das Schmuckmuseum durch seine einzigartige Architektur aus. Das Gebäude wurde nach Entwürfen von Manfred Lehmbruck im Jahr 1961 errichtet. In der Formensprache des „International Style“ vereinigte es zunächst  in seinen vier kubischen Baukörpern eine Kunstgalerie, Bibliothek, zwei Museen und den Saal. Im Laufe der Jahrzehnte zogen die einzelne Bereiche in andere Räumlichkeiten um, sodass das Reuchlinhaus seit 2006 neben dem Kunstverein Pforzheim allein das Schmuckmuseum beherbergt. Ab diesem Zeitpunkt können die Preziosen auf großzügiger präsentiert werden.

  • Unterschiedliche Angebote

Darüber hinaus gibt es vielfältige museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche, von Workshops bis hin zur Schatzsuche mit Schmucki der Perlsau, die die Kinder auf einer spielerischen Weise durch das Museum führt.

  • Schmuck-Café

Nach dem Museumsbesuch bietet das Café im Schmuckmuseum sehr gute Möglichkeit bei gutem Essen und einem Blick auf die Parkanlage zu entspannen. Die Speisen werden stets saisonorientiert und frisch zubereitet.

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Abb. 1 Schlangenarmreif aus der Antike, 2-3 Jhr. v. Chr.
Abb. 2 Papagei-Anhänger aus der Renaissance, 16 Jhr.
Abb. 3 Armreif von Peter Chang, 1998

250 Jahre Goldstadt: Ein besonderes Jahr steht an.

2017 steht in Pforzheim alles unter dem Motto „250 Jahre Goldstadt“. Im Rahmen dieses Jubiläums präsentiert das Schmuckmuseum themenspezifische Ausstellungen, wie z.B. „Mechanik en miniature – Armbanduhren der Luxusklasse“ ab November 2016 oder „Must-haves: Schmuck großer Juweliere“ sowie „Must-sees: Schmuck in der Kunst“ ab Mai 2017. Darüber hinaus wird das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie umgestaltet und im April 2017 feierlich wiedereröffnet. Ferner wird die Schau „Echt unecht? Schmuck aus Pforzheimer Industrieproduktion“, die von Mai bis September im Stadtmuseum zu sehen sein wird, in Kooperation von Kulturamt und Schmuckmuseum kuratiert.  Die Leiterin des Schmuckmuseums Cornelie Holzach sieht im 250-Jahre-Goldstadt-Jubiläum eine wichtige Bedeutung für die Stadt Pforzheim und die Region: „Pforzheim hat sich in der Schmuckindustrie in diesen 250 Jahren sehr viel Know-how aufgebaut. Zwar gibt es nicht mehr soviel industrielle Schmuck-Anfertigungen wie früher, doch das Wissen ist hier fest verankert und wird auch heute angewendet.“

Digital begehbar

Wer sich einen kleinen Vorgeschmack auf den Museumsbesuch verschaffen will, wird bei Google Arts & Culture fündig. Hier gibt es eine komprimierte Auswahl an Schmuckstücken aus der Dauerausstellung, hochwertig abgebildet und ausführlich beschrieben:

www.google.com/culturalinstitute/beta/partner/schmuckmuseum-pforzheim

Seit 1977 wird das Schmuckmuseum durch den Verein der Internationalen Gesellschaft der Freunde des Schmuckmuseums Pforzheim e.V. (kurz ISSP) bei Neuerwerbungen, unterschiedlichen (museumspädagogischen) Projekten sowie Veranstaltungen unterstützt. Wer sich als Mitglied beteiligt, bekommt hier vielfältige Vorteile.

Mehr über das Schmuckmuseum, über aktuelle Veranstaltungen und den Förderverein ISSP erfahren Sie unter: www.schmuckmuseum.de

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