PF Revisited Ausstellung ist eröffnet.

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Ein besonderes Highlight des 250 Jahre Goldstadt Jubiläums Pforzheim ist die Ausstellung PF REVISITED – DIE ZEITGENÖSSISCHE SCHMUCKMANUFAKTUR. Alle Interessenten haben die Möglichkeit bis zum 21. Mai 2017 die Ausstellung mit oder ohne Führung zu besuchen.

 

Was ist so besonders an der Ausstellung?

Es werden die Ergebnisse eines herausragenden Projektes vorgestellt, welches Pforzheim und die Region so einzigartig macht. „PF Revisited“ ist ein Projekt des Studiengangs Schmuck der Hochschule Pforzheim sowie ein Teil des Gesamtprojektes „Manufakturelle Schmuckgestaltung“.

Die einst fast schon vergessenen, manufakturellen Techniken der Schmuckindustrie wie Prägen oder Guillochieren wurden vor 10 Jahren von Frau Dr. Wohlauf vom Deutschen Technikmuseum Berlin wieder neu entdeckt. In Zusammenarbeit mit den Meistern der Gruppe „Schmuck verbindet“, die sich bestens mit den alten Maschinen auskennen, startete damals das Projekt PF Revisited mit Studierenden aus der Hochschule Pforzheim unter der Leitung von Herrn Prof. Andi Gut. Das Ziel des Projektes ist neben der Erhaltung des Wissens vor allem die Neuinterpretation dieser Techniken. Ob die Schmuckstücke traditionell manufakturell angefertigt werden, oder man moderne Technologien wie 3D-Druck hinzuzieht, bleibt dem Designer selbst überlassen. Den Schmuckkreationen sind keine Grenzen gesetzt, das spiegelt sich auch bei den Ausstellungsstücken wieder.

Das Besondere an dem Projekt ist die Tradierung an die jungen Designer, die sehr erfolgreich verläuft. In der Werkstatt des EMMA Kreativzentrums gibt es bereits vier Maschinen, darunter ein Fallhammer, mit denen die Designer arbeiten können. Weiterhin können sich Absolventen der Hochschule Pforzheim für ein sechsmonatiges Praktikum am Technikmuseum Berlin bewerben. Die Gold- und Silberscheideanstalt C.HAFNER unterstützt die Kreativen dabei bereits seit mehr als fünf Jahren mit dem „Pforzheim Revisited Stipendium“.

Bei der Eröffnung der Ausstellung präsentierten Prof. Andi Gut und Frieda Dörfer das Buch „Prägen, Stanzen und Guillochieren“, in dem sie das Wissen zu den untbuch_manufakturelle_schmuckgestaltungerschiedlichen manufakturellen Techniken dokumentieren, die Schmuckstücke vorstellen und Interviews mit den Protagonisten aus dem Bereich führen. Beide Autoren sind Spezialisten in der Schmuckmanufaktur und bieten mit ihrer Publikation eine sehr gute Übersicht über das umfangreiche Themengebiet.

 

 

Ab Juni 2017 erscheint das Buch „Prägen, Stanzen und Guillochieren“ unter der ISD 978-3-89790-510-8 vom ARNOLDSCHE Verlag im Buchhandel.

 

Nähere Informationen zu der Ausstellung PF REVISITED – DIE ZEITGENÖSSISCHE SCHMUCKMANUFAKTUR erhalten Sie unter EMMA.

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