INHORGENTA MUNICH 2018: Ausstellerplus und starke Geschäftsabschlüsse

Vom 16. bis 19. Februar war die Inhorgenta wieder Treffpunkt der internationalen Schmuck- und Uhrenbranche. Wie entwickelt sich die Inhorgenta – diese Frage beschäftigte auch in diesem Jahr die Branchenteilnehmer. Die Antwort vorweg: die Inhorgenta konnte ihren positiven Trend fortsetzen:

Die Ausstellerzahl erreichte mit 1.026 Ausstellern aus 42 Ländern ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Segment Fine Jewelry in Halle B1 konnte 25 Neuzugänge verbuchen, darunter international ausgerichtete Marken wie die Schmuckmanufaktur Niessing, die dänische Designschmiede Georg Jensen oder den italienischen Schmuckhersteller Piero Milano. Und auch das Besucherinteresse war mit rund 27.000 Fachbesuchern aus 70 Ländern enorm.

In den sechs Ausstellungshallen mit einer Gesamtfläche von 65.000 Quadratmetern fiel vor allem die Qualität der Präsentationen ins Auge.

Die News

Erstmals gastierte ein Partnerland auf der Inhorgenta Munich: Polen präsentierte über 300 preisgekrönte Schmuckstücke aus Bernstein im Rahmen der Ausstellung „Baltic Amber. Tradition & Innovation“. 40 polnische Aussteller und eine Bernsteinschleiferei, in der Künstler aus Danzig live Schmuckstücke für die Messebesucher anfertigten, komplettierten den Auftritt des Gastlandes auf der Messe.

Die Trends

DAS Thema beim Schmuck bleibt Farbe – insbesondere farbige Steine. Aber auch ungewöhnliche Farbkombinationen unterschiedlicher Materialien sind im Trend – wie der Gewinner des Inhorgenta Awards Gellner eindrucksvoll zeigt: geschwärzter Edelstahl in Kombination mit feinem 750 Roségold und einer Tahiti-Zuchtperle mit irisierenden Schimmer.

Auch der Trend zu Smartwatches setzt sich weiter fort. Besonders Hybrid-Uhren, also Uhren im analogen Design mit smarten, nützlichen Zusatzfunktionen, sind im Fokus.

Als einen weiteren Megatrend rückte in diesem Jahr das Thema Digitalisierung in den Mittelpunkt. Auf dem „Digital Forum“ konnten die Besucher in zahlreichen Veranstaltungen das Thema diskutieren. Eine Antwort auf die Frage „wie erreiche ich meine Kunden?“ ist die kluge Kombination von Offline- und Online-Angeboten, denn der Kunde von heute kommt nicht mehr durch die Ladentür, sondern über das Netz. Des Weiteren setzen die Designer auf der Suche nach neuen Wegen, um den Kunden anzusprechen, auf individuelle Schmuckstücke: unverwechselbar und dabei hochwertig.

Der Award

Inhorgenta Munich Award „Trasformista“ von Nanis.

Ein Messe-Highlight war die Verleihung des 2. INHORGENTA MUNICH AWARD. Der begehrte Award in der Kategorie Fine Jewelry ging an das Armband „Trasformista“ der italienischen Firma Nanis. Zusammengedreht legen sich die einzelnen Bandglieder aus 18 Karat Gold mit einem weißen Diamanten zu einem strengen Muster zusammen. Doch sobald sich das Band entfaltet, entsteht eine fantasievolle Aneinanderreihung organisch geformter, goldener Elemente und das Armband entfaltet sich zu einem Collier. Wow!

Mit der neuen AWARD-Kategorie „Smart and Connected Watch of the Year“, in der die Schweizer Traditionsmarke TAG Heuer gewann, reagierten die Organisatoren gezielt auf den internationalen Erfolg der Smartwatches.

Das Fazit

Erneut hat es die Inhorgenta geschafft, ihre Position zu stärken. Die Bilanz vieler Aussteller fiel positiv aus: So zeigt sich etwa Sandro Erl, Geschäftsführer der Schmuckmanufaktur Niessing, davon überzeugt, dass sich durch die starke internationale Ausrichtung die Bedeutung der Messe weiter festigen wird.

Auch Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, ist zufrieden mit der Resonanz der Besucher und Aussteller: „Wir hatten durchweg positive Rückmeldungen für die Inhorgenta Munich 2018, aber auch generell zur Entwicklung der Messe in den vergangenen Jahren“.

Wir sind gespannt, wie sich die Inhorgenta in Zukunft weiterentwickelt. Die nächste Inhorgenta findet vom 22. – 25.02.2019 statt.

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