Gold: Turbulente Zeiten!

goldpreis

Nach einem eher ruhigen ersten Halbjahr 2019, erleben wir nun den dritten Monat in Folge eine wilde Achterbahnfahrt. Zu Beginn des Septembers stieg die Notierung sogar auf ein Allzeithoch gemessen in Euro und Gramm, bei 45.30 €/g.

Interessant zu beobachten ist, dass in den Medien zwar rege vom steigenden Goldkurs berichtet wurde, man liest aber stets, die Rekordhöhen von 2011 und 2012 seien noch weit entfernt. Dies ist auch korrekt, da in der Presse nahezu ausschließlich der Kurs in US-Dollar und Feinunze erwähnt wird.

Im Gegensatz zu heute war zu jener Zeit der USD sehr schwach, wohingegen er heute bei etwa 1,1000 €/$ deutlich fester notiert. Dies zeigt zum Einen den großen Einfluss der Währungen auf den Goldkurs, zum anderen, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen in welcher Währung die Goldnotierung angegeben wird.

Der Kurstreiber sind aktuell vor allem die drohenden negativen Zinsen. Sollte diese flächendeckend auch für private Sparer eingeführt werden, sehen wir für den Goldpreis weiteres Kurspotenzial. Nicht weil dies den Einzelnen besonders hart treffen würde, es hätte vielmehr Auswirkungen aus psychologischer Sicht. Viele Kleinsparer würden Ihre Einlagen abziehen, da man historisch nicht daran gewohnt ist, Geld zu bezahlen um dies einzulagern.

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