Gold: Die Folgen der Corona-Krise

Gold Corona Krise

Um ein Resümee über die Folgen der Corona-Krise zu ziehen, ist es eigentlich noch deutlich zu früh. Niemand kann verlässlich sagen, ob bereits das Schlimmste überstanden ist, oder ob wir mit einer zweiten Welle rechnen müssen.
Die amerikanische Zentralbank ist sich aber sicher, dass uns die Auswirkungen die nächsten Jahre noch begleiten werden. So beschloss die FED am 10. Juni, dass die Zinsen weiterhin in einer Range zwischen 0,00 und 0,25 Prozent bleiben werden. Darüber hinaus deutete man sogar an, dass dieses Niveau voraussichtlich bis Ende 2022 beibehalten wird.
Ebenso wird das sogenannte „Quantitative Easing“, der Kauf von US-amerikanischen Staatsanleihen, bis auf weiteres mit monatlich 80 Milliarden US-Dollar fortgeführt.
Für den Goldpreis bedeutet dies eine langfristige Unterstützung seitens der Geldpolitik. Beide genannten Instrumente sollten den Goldpreis stützen.
Die Nachfrageseite verhält sich aktuell sehr unterschiedlich. Während die Schmucknachfrage zuletzt weltweit deutlich zurückging, ist die Nachfrage nach Investmentgold weiterhin enorm hoch.
Wir rechnen in den nächsten Monaten weiterhin mit Kursen auf dem aktuellen Niveau. Sollte sich die Krise nicht erneut verschärfen, sind extreme Kursanstiege aber eher nicht zu erwarten.