Dental: Fräsen in Edelmetall aus betriebswirtschaftlicher Sicht

Die Digitalisierung verändert die Zahntechnik. Mit Fräsen in Edelmetall (FIE) bietet C.HAFNER eine Leistung an, welche die Herstellung von Edelmetallgerüsten für ein Labor externalisiert, d.h. fremd vergibt. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sprechen viele Argumente für diesen Schritt:

Reduzierung der Stückkosten:

Die meisten Labore verarbeiten immer weniger Edelmetall. Dabei steigen die Stückkosten pro Einheit, weil die Edelmetallabteilung und Anlagen weniger ausgelastet sind. Mit FIE sind die Kosten gleichbleibend und fest kalkulierbar. Interne Berechnungen zeigen auf, dass unter einer durchschnittlichen Menge von ca. 7 Edelmetalleinheiten pro Tag die Stückkosten einer FIE-Einheit unter denen einer gegossenen Einheit liegen.

Reduzierung der Materialkosten:

Es zeigt sich, dass durch die digitalen Prozesse die Gestaltung von prothetischen Konstruktionen optimiert werden kann. Bereits bei der CAD-Planung kann die effizientere Fertigung durch spanabhebende Verfahren (Fräsen) berücksichtigt werden. Über die große statistische Grundgesamtheit von mehreren tausend Einheiten erweist  sich, dass Materialeinsparungen von rund 20-30% realisiert werden können – was bei Edelmetall signifikant ist und zur deutlichen Reduzierung der Kosten für den Patienten führt.

Reduzierung der Kapitalbindungskosten:

Beim Vergießen von Edelmetall muss dieses in ausreichender Menge vorgehalten werden, um lieferfähig zu sein. Bei mehreren Legierungen im Einsatz kommen im Lager schnell Beträge im 5-stelligen Bereich zustande, welche vorfinanziert werden müssen. Bei FIE entfällt dieser Posten, weil nur das Edelmetall gekauft wird, was auch prothetisch verarbeitet wird. Die Bilanz wird im Umlaufvermögen entlastet, die Eigenkapitalquote erhöht und die Bonität des Labors verbessert.

Zusammenfassung:

Wir meinen, dass aus betriebswirtschaftlicher Sicht aufgrund der Reduzierung von

•             Stückkosten
•             Materialkosten
•             Kapitalkosten

vieles für die Vergabe der Produktion von Edelmetall-Einheiten nach außen spricht.

Ihr
Heiko Grusche

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