Designer in Residence: Exzellente Ergebnisse

Drei Monate lang setzten die Designerinnen Elke Fiebrig, Carolina Rebelo Schneider und Vera Stassen  ihre Ideen in die Realität um.  Nun geht das erstmalig gestartete Projekt „Designer in Residence“  erfolgreich zu Ende. Beim Vernissage-Abend wurde von Oberbürgermeister Gert Hager mehrfach die große Bedeutung des Projektes für die Stadt Pforzheim unterstrichen.  Damit würde die Kreativität hier in der Stadt leben. Die Arbeiten der Stipendiatinnen werden im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim und anschließend im Design Center BW im Haus der Wirtschaft in Stuttgart der Öffentlichkeit ausgestellt.

Die Ergebnisse des Stipendiums sind begeisternd. So schuf Produktdesignerin Carolina Rebelo Schneider einen Gehstock für Frauen aus echtem Ahornholz mit Sitzgelegenheit, der sich insbesondere durch seine Leichtigkeit und Eleganz auszeichnet.

Modedesignerin Elke Fiebig entwickelte eine Kollektion an Kleidern, die unterschiedlich tragbar und kombinierbar sind. Dabei steht der Nachhaltigkeitsaspekt im Fokus. Die Kollektion ist beinahe schnittfrei, sodass der Abfall, der bei der Herstellung entsteht, in nur ein Glas passt. Auch die Farbpigmente sind nachhaltig und natürlich hergestellt.

Schmuckdesignerin Vera Stassen experimentierte mit silizierter Steinkohle, welche bisher nur in der Industrie Anwendung fand. Durch die Verbindung der Steinkohle mit Silicium bekommt das Material Festigkeit und wird damit auch tragbar. Mit einer speziellen Schliffart erhält die silizierte Steinkohle eine einzigartig heterogene Oberflächenstruktur. Nach langem Ausprobieren mit unterschiedlichen Techniken hat Vera Stassen es geschafft, die silizierte Steinkohle mit Silber in Schmuckstücken zu verbinden, ohne diese miteinander zu verkleben oder einzufassen.  Die Idee aus Steinkohle Schmuck zu machen, verbindet Vera Stassen mit ihrer Herkunft. Die einst aus dem Ruhrgebiet stammende Schmuckdesignerin hat eine ganz besondere Verbindung zu diesem Material. Die drei Monate des Stipendiums haben ihr sehr gefallen. Vor allem war sie über die Möglichkeiten der kreativen Umsetzungen hier in Pforzheim sehr überrascht. Die Werkstätte des EMMA Zentrums mit der Hochschule für Gestaltung sind sehr gut ausgerüstet und bietet vor allem für junge Nachwuchskräfte viele Chancen ihre Ideen umzusetzen. Nach dem Stipendium möchte Vera Stassen ihre Arbeit mit silizierter Steinkohle in ihrem eigenen Atelier fortführen.

Da das Projekt auf ein sehr großes Interesse gestoßen ist, startet es ab September 2016 in die zweite Runde. Um ein Stipendium können sich Designer mit ihren Ideen aus der ganzen Welt bewerben. Dabei erhalten die Stipendiaten finanzielle Unterhaltsunterstützung, sowie die Berechtigung zur Nutzung der Werkstatt im EMMA Kreativ Zentrum.

Als Silbersponsoren des Projektes „Designer in Residence“ sind wir von C.HAFNER über den Erfolg des Projektes hoch erfreut. Die Förderung junger Nachwuchstalente ist wichtiger Bestandteil der C.HAFNER Unternehmensphilosophie.

Gespannt dürfen wir auf die Arbeiten im kommenden Jahr sein!

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Carolina Rebelo Schneider             Elke Fiebig

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Vera Stassen

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